| österreich | |
Die Gesamt-Rebfläche Österreichs beträgt knapp 50.000 Hektar (das entspricht dem spanischen Gebiet Rioja). Im Jahr 2000 wurden 2,4 Millionen Hektoliter Wein produziert, damit hat Österreich einen Anteil an der Weltproduktion unter einem Prozent. Österreich ist durch ein kontinental-pannonisches Klima geprägt. Es gibt kalte Winter und heiße, trockene Sommer mit langen Vegetationszeiten. Warme, sonnige Sommertage mit oft kühlen Nächten und milde Herbsttage sind typisch für die meisten Gebiete. Die jährlichen Niederschläge betragen im Osten 400 Millimeter, in der Steiermark können es 800 und mehr sein. Positiven Einfluss haben die Donau und der Neusiedlersee im Burgenland. An den Ufern des zweitgrößten Steppensees Europas reifen im späten Herbst häufig Trauben der Prädikatsstufen Ausbruch, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese heran. Durch die oft sehr tiefen Temperaturen vom Dezember bis Januar ist im Osten auch eine beachtliche Produktion von EisWein möglich. Die Höhenlage der Rebflächen beträgt meist etwa 200 Meter Seehöhe, in Niederösterreich bis 400 Meter; die höchstgelegenen Gebiete befinden sich in der Steiermark bis 560 Meter. Die Weingebiete liegen zumeist in gemäßigten Klimazonen ohne Extreme, etwa auf dem 47. und 48. Breitengrad; dies ist vergleichbar mit dem französischen Burgund. Es gibt unterschiedlichste Bodentypen; im Weinviertel und im Donautal dominiert Löss, in Krems, Langenlois und Wachau herrscht Urgestein vor, in der Thermenregion Kalk, im Burgenland Schiefer, Lehm, Mergel und Löss bis hin zu Sand. In der Steiermark dominieren Braunerde und Vulkanböden. Die Struktur ist durch kleine Rebflächen geprägt, rund 60% der Betriebe besitzen weniger als einen Hektar, nur ein Drittel betreibt Weinbau als Haupterwerb. |
|
| Hier gehts zur Startseite von Deutsch-online | |
| Hier gehts zum Intro von Deutsch-online | |
| 3 | 4 |
| 5 | 6 |